17. Dezember 2016
Solaris im Winter

Farewell 2016, by Solaris 040: Eine Winternacht


 




25. November 2016
Berlin Piano Day ’16

Ostern in Berlin stand 2016 ganz unter dem Zeichen von Piano & Friends: Ab der Sonntag Nacht begann um 00:00 h in einem F#hainer „Kult Hotel“ der zweite Berliner Piano Day. Satte 24 Stunden Klavier-live mit 21 Pianisten, initiert vom Berliner Shooting Piano Star Nils Frahm in Kooperation mit dem Klavierbauer Carsten Schultz. Ich durfte auch dabei sein, sogar geich zweimal: Zuerst um 02:30 mit „Solaris 4.1“ zusammen mit Julius Heise und als Wahrer Maria Montag in der Früh um 08:30 Uhr.



 




16. Oktober 2016
25 J Stubnitz Friendship

The Same Old Song, diesmal mit Czentrifuga All Stars am MS Stubnitz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Carl Weidner



 




9. Oktober 2016
Kosmonet

Komputeranimation der Verteilung von Energie im Universum.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Bild: Planetarium Berlin-Ost, Repro by RUND)



 




9. September 2016
Aleppo

(not nine inch this time, please)



 




19. August 2016
Mussulmen

„So wie es in seine Religion eingeweiht ist, um das zehnte bis zwölfte Lebensjahr, wird das muselmännische Kind, das bis dahin zuweilen noch ziemlich geweckt war, plötzlich fanatisch, von jenem Dünkel gesättigt, es besitze Alles, was ihm als absolute Wahrheit gilt, wie über ein Vorrecht über das Glückliche, was gerade seine geistige Inferiorität ausmacht. Dieser dumme Hochmut ist das Laster, welches das ganze Sein des Muselmanns bestimmt. Die scheinbare Einfachheit seines Gottesdienstes flößt ihm eine wenig gerechtfertigte Verachtung vor den anderen Religionen ein.“ Ernest Renan, 1883

 


 




9. August 2016
Lemniskate

 




6. Juli 2016
Beethoven 016

Wiederentdeckter Meister in einem verlotterten Pankower Treppenhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Christine Hoeppner, Berllin



 




5. Juli 2016
Guitarincarnation

Die Gitarre schwimmt im Meer,

die Gitarre hat getrunken.

Die Gitarre sinkt im Meer,

die Gitarre ist ertrunken.

Digiti, digita, digiti, digita,

die Gitarre ist nicht mehr.

 

Unter Wasser auf dem Sand

liegt ihr neues Land,

unter Wasser schwimmt das Meer

von Strand zu Strand,

von Strand zu Strand,

von Strand zu Strand.

 

 

 

(aus: die Phantastische Reise.., Hunger & Trunk 1985)



 




6. Juni 2016
GEZ-Trash

„Mediale Grundversorgung“ ??

Gemeinschaftsklage zur

Zwangsabgabe !!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Anonymus



 




21. Mai 2016
Pedalude N°11 (Trance Version)

Exquisit: Rekomposition und Variation zu meiner Harfenstudie Pedalude N° 08 (2012) durch einen der großen Trancemeister der 1990iger Jahre.


 




1. Mai 2016
Der letzte Rock’n Roll Star

{Audio: Solaris 040}

 

„Rock stars are fascists. Adolf Hitler was one of the first rock stars.“ (David Bowie, 1976) . Ob er Klaus Manns „Turning Point“ kannte?:

 

[…] „…München, Sommer 1929.
Der Schauplatz: Ein riesenhaftes Zelt auf der Theresienwiese am Rand der Isarstadt. Im Zelte drängt sich das Volk – zwanzigtausend, dreißigtausend Menschen. Es ist dunkel; nur die Rednerbühne steht in grellem Licht. Von dort, von der illuminierten Plattform kommt die Stimme – […]. “Die Juden!“ bellt die fürchterliche Stimme. „Die Saujuden sind schuld“. Wer denn sonst?“
Ein junger Bursche ganz in unserer Nähe kreischt plötzlich, wie von der Tarantel gebissen: „An den Galgen mit ihnen! Hängt sie auf! An den Galgen mit dem Judenpack!“ Woraufhin die Stimme schleimig-scherzhaft wird: „Nur Geduld, Volksgenosse! Geduld bringt Rosen!“
Die Menge brüllt, wiehert, schüttlet sich in blutdrünstiger Heiterkeit.
„Dear me!“ flüstert unser englischer Freund, Brian Howard, der so sehr darauf aus war, dieser makaberen Veranstaltung beizuwohnen. „He’s a paranoic!“
„Wer beherrscht die sogenannte Republik?“ Die Tier-Stimme fragt, vom Chorus kommt die Antwort: „Die Juden-Bagasch! – Wer denn sonst? Die Saujuden! Hängt sie auf!“
„How extraordinary!“ flüstert Freund Brian uns zu. „Er ist ausgesprochen wahnsinnig. Merken die Leute es nicht? Oder sind sie selber verrückt?“ Er schüttelt ratlos den Kopf.
Und die Stimme, keuchend jetzt, atamlos, heiser vor Haß: „Wer beherrscht den sogenannten Völkerbund? Die Presse? Die internationalen Kartelle? Den Kreml? Die sogenannte katholische Kirche?“ Und jeder dieser Fragen folgt dasselbe stereotype Stampfen und brüllen: „Die Saujuden! An den Galgen mit ihnen!“
„Are they mad? Or what?“ Brian stellt die Frage immer wieder, in verschiedenen Sprachen. Schließich wendet er sich an ein hochbusiges Hitlermädchen in seiner Nachbarschaft: „Sind sie toll, mein Fräulein?“ Es klingt nicht agressiv, nur interessiert. Glücklicherweise ist das blonde Ding in seinem Erregungszustand nicht fähig, den Anruf zu verstehen. Sie trampelt, röchelt, kichert, stöhnt und quiekt in quasi-sexueller Ekstase. […]
Es ist gar nicht ungefährlich. Jeden Augenblick kann einer der Braunhemden das anstößige Gemurmel hören und Rache üben. Brian schert sich nicht darum. Mutig bis zur Verwegenheit, bei übrigens zarter Konstitution würde er sich wohl einer ganzen Armee von Rowdies zum Kampfe stellen. Aber so weit wollen wir’s doch nicht kommen lassen. „Wir können ebensogut gehen“, schlage ich mit gedämpfter Stimme vor. „Er ist ein öder Schwätzer, weiter nichts. Es nimmt ihn sowieso niemand ernst.“
Um uns wird Murren laut, da wir uns von unseren Sitzen erheben. „Ausländer, wahrscheinlich“, erklärt ein Hitlerjunge verächtlich den Kollegen. und ein anderer: „Die werden auch noch schaun!“
Während wir uns zum Ausgang durchkämpfen, folgt uns die Tier-Stimme, vom Lautsprecher getragen und verstärkt, durch die Versammlungshalle. „Versailles… Dolchstoß… nationale Schmach“, tobt der manische Clown unter der schwankenden Wölbung des Zirkuszeltes. „Ich verspreche euch, deutsche Mütter… Köpfe werden rollen… Ich verspreche euch, deutsche Bauern… Unsere nationale Erhebung… die nordische Rasse… unser herrliches Vaterland… die hohen Milchpreise… Ich verspreche euch, deutsche Handwerker… die Freimaurer… die Zinsknechtschaft… […].“ Gibt es kein Entrinnen von diesem obszönen Gebell? Ist Lappland weit genug? Oder die Hafenstadt Cádiz […] ?“ […]

 

(Kaus Mann: Der Wendepunkt, in der erweiterten Übersetzung durch den Verfasser, 1949, Edition Spangenberg S. 274ff, München 1989)

 

K.M. hat sich im Jahr des Abschlusses der Übersetzung selbst vergiftet.

D.B. soll sich von seinem Spruch in späteren Jahren distanziert haben.

Die Massenmanipulation durch TechEkstase funtioniert  unverändert.


 




9. April 2016
Visual Sound II

Hexenmeister, by Walter Klaey, Bern /CH



 




9. April 2016
Telemann

Aus der 25. Sitzung des Parlamentarischen Rats zur Formulierung eines neuen Grundgesetzes vom 24. November 1948. Quelle: Rundfunkklage

 

[…]

Vors. Dr. von Mangoldt: Vielleicht kann man sagen: Niemand darf gehindert werden, sich frei zu unterrichten.

Dr. Bergsträsser: Sie hatten das Bedenken gegen das Wort »frei«.

Vors. Dr. von Mangoldt: Dann müssen Bedenken aber ebenso gegen das Wort »gehindert« vorliegen. Eine Behinderung liegt auch darin, daß man erst davon Gebrauch machen kann, wenn man eine Gebühr zahlt.

Dr. Bergsträsser: Dann kann es nur ein Jurist formulieren.

Dr. Heuss: Ich würde die Sorge wegen der Gebühr nicht haben. Es kann eventuell bei der Berichterstattung gesagt werden, es darf um Gottes willen kein Richter darauf kommen, daß sich das auf die gebührentechnischen Regelungen bezieht.

Dr. Bergsträsser: Können wir es nicht so lassen, wie wir es formuliert haben?

[…]

Vors. Dr. von Mangoldt: Es würde dann heißen: Die freie Unterrichtung und Meinungsbildung aus allgemein zugänglichen Quellen, insbesondere der Rundfunkempfang und der Bezug von Druckerzeugnissen, dürfen nicht beschränkt werden.

Dr. Eberhard: Das Wort »freie« würde ich noch streichen. Das hat keinen Sinn.

[…]

 

Bild: Vanilla

Ton: Frei nach „Autopoiesis“ von Harald Bluechel



 




1. April 2016
Visual Sound

Hexenhaus3

Hexenhaus, by Walter Klaey.