11. Dezember 2010
Soup of the Day

Start der SotD-Reihe, Internet-Häppchen zum selber-loopen.


Die von der kanadischen Gastronomie standardmäßig angebotene Tagessuppe bietet in in diesem Land oft die einzige Möglichkeit, an eine bezahlbare und reichhaltige Mahlzeit heranzukommen (nicht in Quebec).

 

Bei der der Zubereitung einer Klang-SotD nehme man den stark selektierten Mitschnitt einer Improvisation am Flügel, Klavier oder anderen Instrumenten. Dann werden die Signale per Plugin automatisch (unteres Beispiel) oder einzeln von Hand (oberes Beispiel) dynamisch ausgepegelt. Hierbei werden die Anteile des stationären Klangs in Bezug auf den Bereich des ersten Anschlags stärker hervorgehoben. Am Ende dieses aufwändigen und bei Handbetrieb unorthodoxen Komprimierungsverfahrens passiert die Suppe einen RIAA-Filter, damit die Miniaturen auch auf einfachsten Abspielsystemen fett klingen.

 

Am liebsten arbeite ich dabei mit meinem „Ritter Mini Piano“, dem kleinsten Klavier der Welt. Da dies auch in den oberen Registern nur eine Saite pro Taste hat, und nicht zwei oder drei wie bei allen anderen Instrumenten, bleibt der Klang frei von Phaseneffekten. Dadurch wird der Ton zum Beispiel auch beim Abspielen auf dem Mini-Lautsprechern eines Laptops oder dem Mono-Lautsprecher von Schmart-Fons erträglich. Außerdem klingt dieses Piano einfach absolut magisch.

 

Bestellung von signierter Zusammenstellung mit SotDs von Xtended Versions unter 8@marcomaria.com, gerne auch mit individuellem Zuschnitt und zum Einfrieren als Klangkonserve für harte Zeiten.