25. August 2017
Souzhou Solaris 040

Tableau N°5 Aus der „Solaris 040“ Lichtklang-Reise


 




13. Januar 2017
Solaris 040 am Schiff

Wieder einmal Live auf der MS Stubnitz, diesmal mit Solaris 040. Musik am Rand der Stille. Für Konzertflügel, Chaospad und Videoprojektion. Ein filigranes Geflecht von scheinbar aus dem Nichts kommenden und gehenden Klangereignissen mit pastoralen Videostilleben. Die Licht-Klang-Reise dauert gute 60 min – oder bis alle tief und fest schlafen.


 




17. Dezember 2016
Solaris im Winter

Farewell 2016, by Solaris 040: Eine Winternacht


 




25. März 2016
20160325_Solaris

Im Zeichen des Krokodils. Last Schöneberg Loop.



 




21. März 2016
Solaris Weltgeschichten

„Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren
sind Schlüssel aller Kreaturen,
wenn die, so singen oder küssen,
mehr als die Tiefgelehrten wissen, […]

 

[…] und man in Märchen und Gedichten
erkennt die wahren Weltgeschichten,
dann fliegt vor einem geheimen Wort
das ganze verkehrte Wesen fort.“

 

(Friedrich von Hardenberg, um 1800)

 

 

Video: Paulina Wanat (Vogelfrai-Filmproduktion)

Audio: Live-Mitschnitt „Solaris 040“ im Ausland Berlin


 




9. Mai 2015
Solaris 040 Live

Cam-use-bouche unseres lichtklangpriesterlichen Wirkens in Bern/CH.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Video: A. Albanello


 




19. März 2015
Solaris 040

2578 besuchen Aliens unsere Erde. Sie manifestieren sich in Herzform.

 

Wir begleiten sie auf einem Ausflug hinweg ueber die Ruinen Europas, weg vom Westen Amerikas zur Ostküste Chinas, der Sonne entgegen.

 

Musik aus dem Nichts am Rande der Stille. Eine meditativ-fantastische Licht-Klang-Reise fuer Konzertfluegel, Elektronik und Videoprojektion.

 

Gesamtdauer ca 40 min – oder bis wir alle tief und fest schlafen…

 

 

 

 

 

(Videomitschnitt: Reformationskirche Berlin)


 




25. November 2016
Berlin Piano Day ’16

Ostern in Berlin stand 2016 ganz unter dem Zeichen von Piano & Friends: Ab der Sonntag Nacht begann um 00:00 h in einem F#hainer „Kult Hotel“ der zweite Berliner Piano Day. Satte 24 Stunden Klavier-live mit 21 Pianisten, initiert vom Berliner Shooting Piano Star Nils Frahm in Kooperation mit dem Klavierbauer Carsten Schultz. Ich durfte auch dabei sein, sogar geich zweimal: Zuerst um 02:30 mit „Solaris 4.1“ zusammen mit Julius Heise und als Wahrer Maria Montag in der Früh um 08:30 Uhr.



 




1. Mai 2016
Der letzte Rock’n Roll Star

{Audio: Solaris 040}

 

„Rock stars are fascists. Adolf Hitler was one of the first rock stars.“ (David Bowie, 1976) . Ob er Klaus Manns „Turning Point“ kannte?:

 

[…] „…München, Sommer 1929.
Der Schauplatz: Ein riesenhaftes Zelt auf der Theresienwiese am Rand der Isarstadt. Im Zelte drängt sich das Volk – zwanzigtausend, dreißigtausend Menschen. Es ist dunkel; nur die Rednerbühne steht in grellem Licht. Von dort, von der illuminierten Plattform kommt die Stimme – […]. “Die Juden!“ bellt die fürchterliche Stimme. „Die Saujuden sind schuld“. Wer denn sonst?“
Ein junger Bursche ganz in unserer Nähe kreischt plötzlich, wie von der Tarantel gebissen: „An den Galgen mit ihnen! Hängt sie auf! An den Galgen mit dem Judenpack!“ Woraufhin die Stimme schleimig-scherzhaft wird: „Nur Geduld, Volksgenosse! Geduld bringt Rosen!“
Die Menge brüllt, wiehert, schüttlet sich in blutdrünstiger Heiterkeit.
„Dear me!“ flüstert unser englischer Freund, Brian Howard, der so sehr darauf aus war, dieser makaberen Veranstaltung beizuwohnen. „He’s a paranoic!“
„Wer beherrscht die sogenannte Republik?“ Die Tier-Stimme fragt, vom Chorus kommt die Antwort: „Die Juden-Bagasch! – Wer denn sonst? Die Saujuden! Hängt sie auf!“
„How extraordinary!“ flüstert Freund Brian uns zu. „Er ist ausgesprochen wahnsinnig. Merken die Leute es nicht? Oder sind sie selber verrückt?“ Er schüttelt ratlos den Kopf.
Und die Stimme, keuchend jetzt, atamlos, heiser vor Haß: „Wer beherrscht den sogenannten Völkerbund? Die Presse? Die internationalen Kartelle? Den Kreml? Die sogenannte katholische Kirche?“ Und jeder dieser Fragen folgt dasselbe stereotype Stampfen und brüllen: „Die Saujuden! An den Galgen mit ihnen!“
„Are they mad? Or what?“ Brian stellt die Frage immer wieder, in verschiedenen Sprachen. Schließich wendet er sich an ein hochbusiges Hitlermädchen in seiner Nachbarschaft: „Sind sie toll, mein Fräulein?“ Es klingt nicht agressiv, nur interessiert. Glücklicherweise ist das blonde Ding in seinem Erregungszustand nicht fähig, den Anruf zu verstehen. Sie trampelt, röchelt, kichert, stöhnt und quiekt in quasi-sexueller Ekstase. […]
Es ist gar nicht ungefährlich. Jeden Augenblick kann einer der Braunhemden das anstößige Gemurmel hören und Rache üben. Brian schert sich nicht darum. Mutig bis zur Verwegenheit, bei übrigens zarter Konstitution würde er sich wohl einer ganzen Armee von Rowdies zum Kampfe stellen. Aber so weit wollen wir’s doch nicht kommen lassen. „Wir können ebensogut gehen“, schlage ich mit gedämpfter Stimme vor. „Er ist ein öder Schwätzer, weiter nichts. Es nimmt ihn sowieso niemand ernst.“
Um uns wird Murren laut, da wir uns von unseren Sitzen erheben. „Ausländer, wahrscheinlich“, erklärt ein Hitlerjunge verächtlich den Kollegen. und ein anderer: „Die werden auch noch schaun!“
Während wir uns zum Ausgang durchkämpfen, folgt uns die Tier-Stimme, vom Lautsprecher getragen und verstärkt, durch die Versammlungshalle. „Versailles… Dolchstoß… nationale Schmach“, tobt der manische Clown unter der schwankenden Wölbung des Zirkuszeltes. „Ich verspreche euch, deutsche Mütter… Köpfe werden rollen… Ich verspreche euch, deutsche Bauern… Unsere nationale Erhebung… die nordische Rasse… unser herrliches Vaterland… die hohen Milchpreise… Ich verspreche euch, deutsche Handwerker… die Freimaurer… die Zinsknechtschaft… […].“ Gibt es kein Entrinnen von diesem obszönen Gebell? Ist Lappland weit genug? Oder die Hafenstadt Cádiz […] ?“ […]

 

(Kaus Mann: Der Wendepunkt, in der erweiterten Übersetzung durch den Verfasser, 1949, Edition Spangenberg S. 274ff, München 1989)

 

K.M. hat sich im Jahr des Abschlusses der Übersetzung selbst vergiftet.

D.B. soll sich von seinem Spruch in späteren Jahren distanziert haben.

Die Massenmanipulation durch TechEkstase funtioniert  unverändert.


 




16. Mai 2011
PIANIST

 

My favorite way to work at the piano uses the fading out of chords. If you press later the right pedal to stop the dampers, the played notes will sustain for minutes while diving into the sound-ocean of the other strings. Any pause during the performance allows a perfect perception of this tremendous sound-space. By playing the piano I want to share with the listener this special experience on the deepness of time and silence. The main emphasis lies on a mixture of free improvisation as well as excerpts of own and other compositions.

 

Behind this lies an extensive knowledge of musical theory, many years of experience as a Jazz- and Rock-Pianist, and since decades an ongoing intense debate in performing free music – as well as invaluable formative meetings with the pianists A. Tirzits, Prof. G. Schwartz, W. Grunelius or R. Sakamoto. Based on my body-orientated playing method, I give myself attendance to younger or experienced piano players for a part of their path. I love to play of Duos with percussionists and also very much to be a guest on keys in ensemble and orchestra.

 

Please find here selected excamples of actual performances:

(Fotos: Andrej Netzker)




 




16. Mai 2011
KOMPONIST
Composing (lat.: com-ponere, putting together) means to me the moving sounds, patterns and conditions into a new context. The authoring of scores in the form of plans, concepts for performances or klang installations will happen mostly coincidentally – or sometimes even after the realisation.

 

I can get excited again and again by any musical genre, instrument or performance requirement. Therby I love to ingraft composed structures and used material to the intended area of its appearance in a most economical way. I’m most interested in depicting and ennobeling sounding biotopes outside the concert halls. Therefore I like working on environmental music and the  soundtrack of movies.

 

My main work focus lies here on a micro musical invasion in the given acoustical environment on location. An important aspect of my activity consists of the detection of the strongest, but as well most silent qualities in a given system, and its further development towards a deaccelerated state.

 

Exemplary works of the last years:

  • Electroacoustic Environments with Leslie Speakers and Jutta
  • Solaris 040 for Grand Piano, Electronics and Video-Screening
  • Trilogy with Piano Pieces for skilled players
  • Commissioned work for a swiss innovation: Syntharp
  • Classical environmental music sculpture named Klangtor
  • Series Pedaludes for the concert-harp
  • The environment Ambient Night enchants a little church
  • Super-8 Jubilee, the editing a silent movie from an film archive
  • In the environmental concert Jour par Jour, a swiss landhouse is transformed competely into a musical instrument.
  • Performance Thunder Talk for mixing desk and piano

(Fotos: Andrej Netzker)