25. November 2022
Real Artists

…ist der Ruf erst ruiniert…



 




22. November 2022
Avant Propos

„Den Urquell des Klanges finde ich

am Sternenhimmel

vor einer Berglandschaft

an einem Flusse, der Aare

in einem Blitz

im Vulkanausbruch

in einer Kathedrale, einem Heiligtum

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Musik ist ein Pfad

abgeschritten

in magischen Räumen

zum Ziele führend

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Sie braucht

viel Zeit

zum Schreiben

zum Zuhören

in höchster Konzentration“

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Jean-Luc Darbellay

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(Bild: Regula Gilg, Bern)



 




9. November 2022
33 Years Later
Berlin Südkreuz



 




7. November 2022
Visual Sound XII+I

Flur im Immanuel Klinikum Berlin Wannsee (Architektur: Legiehn)



 




2. Oktober 2022
Hunger&Trunk

Diese Tage in einer Zeichenmappe meiner Mutter wiederaufgetaucht, ein Originalplakat von 1983. Mein damaliger musikalischer Mitstreiter, Schlagzeuger, Komponist und Autor Balts Nill erinnert sich an das Konzert.*)

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„War gestern seit vielen Jahren wieder mal im KUKUZ, d.h.bin nur durchgegangen, fand keinen geeigneten Platz, aber die Erinnerungen kamen hoch an zwei Konzerte: Das eine die KUKUZ-Eröffnung mit Caduta Massi, das andere eine Sonntagsmatinee mit ‚Hunger & Trunk‘. DRS2-Redaktor Walter Kläy sass rechts von uns, hörte aufmerksam zu, wir spielten u.a. „Mueters Stübeli“, es wurde ganz still im KUKUZ, und am Schluss sagte er: „Ihr seid Genies“, genau das sagte er, der sonst Beethoven und Schönberg analysierte, Sonntagsmatineegenies, die ihr Equipment mit dem Leiterwagen anschleppten.

Auf dass er einen schönen Platz finde in Mutters grosser Stube.“

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*) A propos Erinnerung: An diesem Tag jobbte ein gewißer Andreas Flückiger am Tresen. Wir wurden Freunde und noch im gleichen Winter erklang er zusammen mit Pascal Dussex und Wartendem Tom in der ersten, unzensierten Fassung unseres Musikmärchens ‚Oropax‚.



 




11. September 2022
Der Hunger

Ach, einmal nur […], kein Künstler sein, sondern ein Mensch!“ TM,1902

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(Klavierstück: Francesca Pernice, Berlin)


 




15. August 2022
Farewell Walter Klaey

Wir nehmen Abschied von einemin roßen Kulturmenschen und Musikvermittler. Ihm zu Ehren post mortem hier als work in progress meine „Unvollendete„, über die wir an unserer letzten Begegnung noch sprechen konnten. Er ist am 12.6.2022 in Bern sanft entschlummert.



 




12. Juli 2022
Visual Sound II

Hexenmeister, by Walter Klaey, Bern /CH



 




8. Juni 2022
Brief an den Vater

Ein anderes Archivdokument aus den frühen 1990iger Jahren: Studie zu Kafkas „Brief“ mit Konstruktion aus Sprecher, Brumm, Bach, Bild.


 




31. Mai 2022
Heimat, was daraus geworden

Eine Liebeserklärung von 1988 an die Schweiz des King of Trash in Exile. Es finden sich nach meiner Diaspora die kunstsinnige Armee, alte Freunde, really hohe Berge friedlich zusammen auf Zelluloid vereint – urprünglich gedacht als Showreel für ein Landschafstheater. MIt Super8 gefilmt, in Schoeneberg im Hinterhof per drei Schleifen installiert und live an eine Wand projiziert. Per SVHS Videocam abgefilmt und in der Theaterpädagogikwerkstatt der HdK Bundesallee weiter verwurstet, mit sichtbar viel Lust an Superimpose Effekten und grellen Farben. Dazu unterlegt ein Auszug aus einer Klanginstallation im Keller eines Fabrikareals im Mattenhofquartier von Bern. Dies wiederum basiert auf Loops vom VierkanalTascam mit zwei Stereoanlagen wiedergegeben und Live Interaktion von Gerard Widmer und Antonio Albanello in dieser feuchten mehrräumigen Gruft. Aufgezeichnet mit einem auf Bauhelm montierten Stereomikro auf Sony TCD5M Kassettenrekorder. 2007 auf der MS Stubnitz optimiert für Smartfone. Mauricio Kagel lässt grüßen…



 




10. Mai 2022
4-5-6-7

(4x5x6x7=840) Rekomp. der Konzertinstallation „Im Park“ von 1986, inspiriert durch Track „2/1“ aus B. Enos epochaler Music for Airports.

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(Bild: Brian Eno 1978)



 




Bild: Vanilla
 




31. März 2022
Blue Moon

Spacy Spring by Christine Hoeppner, Berlin

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„Ein hartnäckiger Begleiter der Erkenntnis

ist die Unwissenheit über die eigene Unwissenheit.“

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Stanislaw Lem , Buch Golem IV (1981)



 




24. Februar 2022
Himmel voller Geigen

Ein Lied von 1985 im „Gaskessel“ Bern mit Andreas Flückiger u. die Alpinisten , Aendu (†) zu Ehren. Alles war Klang u. Liebe.

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Bild: Volksbühne Berlin (Foto: Vanilla)



 




5. Februar 2022
Memento Anaconda

Ausschnitt aus einem Konzert in Bern von 1986 zur Erinnerung an den am 1.2.22 von uns gegangenen Dichter und Sänger Endo Anaconda. Am Schlagzeug sitzt Balts Nill, Trompete spielt Mich Gerber, ich zupfe eine Art elektrische Zuberbassgitarre und traktiere dazu das Klavier. Die Nummer ist ein typisches Beispiel für unser Bühnenkonzept, das im Gefolge von John Zorns Orchestra entstanden ist. Die „Alpinisten„- so hieß unsere Band – lebte von Endos Wortwitz und Stimmgewalt im Wechsel zu duchkomponierten Songs aller Stilrichtungen und modellhaft organisierten Sessions mit freier Improvisation. Später wurde er mit Balts Nill zusammen als „Stiller Has“ zum Schweizer Popostar (siehe Bild). Möge Anaconda im poetischen Olymp vereint mit Georg Kreisler und anderen Größen auf die Zukunft der Menschheit anstoßen.

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Audio: Andreas Flückiger und die Alpinisten

(Bildquelle: bei Balts Nill)



 




28. Januar 2022
Stars in Concert

10 Minuten-Miniaturen auf dem zur Zeit in 10 gleichstufigen Tönen gestimmten Ritter Mini-Piano. Ob es so klingt, wenn Sterne tanzen?



 




24. Dezember 2021
De Vriendts Nachtklage

„Warum hatte er [der Gütige] Millionen und Milliarden über die Erde ausgegossen, ihre dichte Besiedlung zugelassen, die höllische Anhäufung der Städte und Riesenstädte geduldet und den Menschen gestattet, mit dämonischen Maschinen die Arbeit zu vertausendfachen, die Häßlichkeit ihres Lebens in Stein abzubilden und die schuldlose Erdkruste, das erhaben einfältige Meer, ja die lebendige Luft mit ihren Süchten zu verpesten, ihrem Hin und Her, ihrer ameisenhaften Geschäftigkeit? Floh er, de Vriendt, heute in die Wüste, so kam morgen bestimmt ein Autobus mit Touristen an ihm vorüber; begrub er sich an den Ufern des Toten Meeres geriet er alsbald in einen Schwarm von Vermessungsbeamten und eine Förderbahn wurde gelegt, weil sie dort unten eine Fabrik errichteten.

[…]

Im Ring ist durch Geburt ein jedes Ding

gekettet und die Fessel wächst ins Fleisch.

Dann singt es oder flucht Dir. Sein Gekreisch

Ergötzt Dich, Gütiger. Du erneust den Ring.“

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Arnold Zweig, in: De Vrient kehrt heim. (1932)



 




27. November 2021
Entre-Acte

Zwischenspiel im Babylon-Kino vor dem Live Orchester zu Metropolis



 




2. Oktober 2021
Nuova Nazione / National CH

Endlich, die Schweiz bekommt eine neue Nationalhymne – in B-Dur.



 




29. Juli 2021
N°1, Satz 1, Bearb

Anbei der erste Teil einer Interpretation meiner Sinfonie Nr 1 durch das Digital-Orchester der intelligenten Soundsoftware „Noteperformer“. Das Stück entwickelt sich im zweiten Satz zunehmend zu einer Art Suite für amplifizierte Konzertharfe. Der dritte Satz ist in Arbeit…